Wer auf seine Gesundheit achtet, muss auch etwas für seine Fitness tun. Jede Art von körperlicher Leistung erfordert eine bedarfsgerechte Ernährung im richtigen Ausmaß und Verhältnis. Eine optimal abgestimmte Ernährung führt zu wesentlich besseren Trainings- und Wettkampfergebnissen.
Dabei unterscheidet man im Wesentlichen in welcher Trainingsphase man sich gerade befindet:

In der Hauptsaison – sprich im umfangreichen, spezifischen Training ist der Energiebedarf stark erhöht. Eine besonders ausgewogene Ernährung mit dem Fokus auf hochwertige, langkettige Kohlenhydrate, Proteine und Vitamine steht in dieser Trainingsphase im Vordergrund.

In der Woche des Wettkampfes geht es darum so magenschonend wie möglich die Kohlenhydratspeicher (Glykogenspeicher der Muskulatur, Leber und des Blutes) voll aufzuladen. Der Ballaststoffanteil der Nahrung wird reduziert, ebenso werden nicht mehr so viele Proteine zugeführt. Außerdem sollte ganz besonders in dieser Phase auf den Flüssigkeitshaushalt geachtet werden.

Die Nahrungszufuhr am Tag des Wettkampfes soll kohlenhydratreich und ballastoff- sowie fettarm sein. Auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr soll ebenfalls geachtet werden. Die letzte Mahlzeit sollte ca. 2,5 Stunden vor dem Start erfolgen.
Während eines langen Wettkampfes, unter hohen Belastungen ist es notwendig Flüssigkeit, Mineralstoffe sowie Kohlenhydrate dem Körper zuzuführen. Dabei ist es besonders wichtig diese Produkte im Vorfeld zu testen, am besten in einer intensiven Trainingseinheit bzw. einer Wettkampfsimulation. Es gibt nichts Ärgerlicheres als auf Grund von Magen- Darm- Beschwerden das Rennen abbrechen zu müssen.

Nach einer harten Trainingsphase bzw. nach einem Wettkampf gilt es bestmöglich zu regenerieren. Zerstörte Zellstrukturen müssen repariert werden und die Energiespeicher werden wieder aufgefüllt. Je disziplinierter in dieser Phase gegessen wird, desto schneller regeneriert der Körper.
Sie fragen sich, wo bleibt der Spaß an der Sache?
Ich bin der Ansicht, die Mischung machts: Essen bedeutet ja auch Lebensqualität. Gerade in dieser Phase darf man sich als Hobbysportler den Burger oder das Feierabendbier oder ein Gläschen Prosecco auch mal gönnen.

Nach der Wettkampfphase kommt es nach erfolgter Regeneration zum reduzierten Training in der Off-Season. Der Energiebedarf ist nicht mehr so hoch, die Intensitäten im Training werden heruntergefahren. Der Fokus liegt auf proteinreichen Lebensmitteln. Kohlenhydrate werden in Form von Vollkornprodukten zu sich genommen und mit viel Obst und Gemüse wird der Körper mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt und für die nächste Saison vorbereitet.

Gerne können wir anhand Ihres Saisonplans eine Ernährungsstrategie entwickeln.

 
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